Ölheizung vs. Wärmepumpe

Ölheizung vs. Wärmepumpe

Ein Vergleich der laufenden Kosten und Kostenentwicklung

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Ölheizung

Wärmekosten heute ~9–11 ct/kWh Heizöl ca. 90–100 ct/Liter (≙ 10 kWh/Liter)
CO₂-Abgabe (Brennstoffe)
2023
+1,9 ct/kWh
2025
+2,8 ct/kWh
2030
+5–7 ct/kWh*
⚠ Schätzwert – Erläuterung
Preisstabilität Volatil Abhängig von Weltmarkt und Geopolitik; +60 % in 2022 Hohes Kostenrisiko
Gesetzliche Lage Eingeschränkt Neue reine Ölheizungen ab 2026 nicht mehr förderfähig; Austauschpflicht bei alten Geräten (GEG) Auslaufmodell
Investitionsschutz Gering Wertverlust bei Immobilien mit Ölheizung bereits sichtbar
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Wärmepumpe

Wärmekosten heute ~8–10 ct/kWh Strom ~30 ct/kWh ÷ JAZ 3,5 = ~8,6 ct/kWh Wärme
Effizienz (JAZ)
Heizöl
Faktor 1,0
WP ø
Faktor 3–4
Aus 1 kWh Strom werden 3–4 kWh Wärme
Preisstabilität Stabil bis sinkend Strompreise reguliert; kein CO₂-Aufschlag auf Strom; Ökostrom-Anteil steigt Geringes Kostenrisiko
Förderung (BEG 2025) 35–70 % der Investitionskosten über BAFA/KfW; Einkommensbonus möglich Jetzt nutzen
Investitionsschutz Hoch Zukunftssicher nach GEG; Immobilienwert stabil bis steigend
Fazit: Wärmepumpen liegen heute bereits auf Augenhöhe mit Ölheizungen – und werden durch den gesetzlich festgelegten CO₂-Preispfad bis 2030 deutlich günstiger im Betrieb. Wer heute eine Ölheizung erneuert, bindet sich an steigende Kosten und ein Auslaufmodell. Die hohe Förderquote macht den Umstieg gerade jetzt besonders wirtschaftlich.
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Quellen: BDEW Energiepreisanalyse 2024/25, Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG), Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG 2025), Fraunhofer ISE. Alle Angaben ohne Gewähr.