Ölheizung vs. Wärmepumpe
Ein Vergleich der laufenden Kosten und Kostenentwicklung
🛢️
Ölheizung
Wärmekosten heute
~9–11 ct/kWh
Heizöl ca. 90–100 ct/Liter (≙ 10 kWh/Liter)
CO₂-Abgabe (Brennstoffe)
⚠ Schätzwert – Erläuterung
Preisstabilität
Volatil
Abhängig von Weltmarkt und Geopolitik; +60 % in 2022
Hohes Kostenrisiko
Gesetzliche Lage
Eingeschränkt
Neue reine Ölheizungen ab 2026 nicht mehr förderfähig; Austauschpflicht bei alten Geräten (GEG)
Auslaufmodell
Investitionsschutz
Gering
Wertverlust bei Immobilien mit Ölheizung bereits sichtbar
♻️
Wärmepumpe
Wärmekosten heute
~8–10 ct/kWh
Strom ~30 ct/kWh ÷ JAZ 3,5 = ~8,6 ct/kWh Wärme
Effizienz (JAZ)
Aus 1 kWh Strom werden 3–4 kWh Wärme
Preisstabilität
Stabil bis sinkend
Strompreise reguliert; kein CO₂-Aufschlag auf Strom; Ökostrom-Anteil steigt
Geringes Kostenrisiko
Förderung (BEG 2025)
35–70 %
der Investitionskosten über BAFA/KfW; Einkommensbonus möglich
Jetzt nutzen
Investitionsschutz
Hoch
Zukunftssicher nach GEG; Immobilienwert stabil bis steigend
Fazit: Wärmepumpen liegen heute bereits auf Augenhöhe mit Ölheizungen – und werden durch den gesetzlich festgelegten CO₂-Preispfad bis 2030 deutlich günstiger im Betrieb. Wer heute eine Ölheizung erneuert, bindet sich an steigende Kosten und ein Auslaufmodell. Die hohe Förderquote macht den Umstieg gerade jetzt besonders wirtschaftlich.
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Quellen: BDEW Energiepreisanalyse 2024/25, Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG), Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG 2025), Fraunhofer ISE. Alle Angaben ohne Gewähr.